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Zusatzinformationen



Kohlenhydrate in Brot, Kartoffeln, Nudeln sind nicht essenziell. Gesättigte Fette in Wurst und Käse sind nicht essenziell.
Fett lähmt die Verdauung. (d.h. die Aminosäureaufnahme bzw. Eiweißaufnahme)

Omega-6 (Linolsäure; ist in Getreide- Ölen, Soja, rotem Fleisch, Margarine):
wird in Endocannabinoide umgewandelt=körpereigenes Haschisch, welches zu Hungersteigerung führt
sollte nur 5% Anteil an Gesamtkalorien haben

Eier
enthalten neben 200mg Cholesterin auch Lecithin, das die Cholesterinaufnahme hemmt und den Cholesterinspiegel konstant hält
Hühnereiweiß kann der Körper eins zu eins in körpereigenes Eiweiß umsetzen, weil Ei eine biologische Wertigkeit (bW) von 100 besitzt
Hülsenfrüchte bW=45-50, d.h. aus ihrem Eiweiß kann der Körper nur zu 45-50 % körpereigenes Eiweiß bilden!

Allergie:
Vorbeugung durch Antioxidantien= Vitamin C, E, Selen ... (Kopiefehler nicht lesbar)

Nüsse:
20-30g / Tag senken das Herzinfarktrisiko bis zu 47 %
die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind keine Kalorienträger, sondern stabilisieren die Zellmembran, verbessern den Blutfluss, hemmen entzündliche Prozesse

Immunsystem:
Muskeln produzieren Eiweißbausteine aus den 9 essenziellen Aminosäuren, z.B. das Glutamin, das Bau- und Brennstoff aller Immunzellen ist
Immunzellen verbrennen keinen Zucker, sondern nur Glutamin! Muskeln sind also die Glutaminlieferanten des Immunsystems, heißt also: mehr Muskeln=stärkeres Immunsystem (Interleucin 6 wird gebildet und damit das Immunsystem programmiert, Studie einer Professorin aus Kopenhagen)
Um genügend Botenstoffe und Immunzellen aufbauen zu können, steigt der Eiweißbedarf bei einem Infekt um 30 %! Das eiweiß wird aus den Muskeln genommen, d.h. beim Infekt verliert man sofort Muskelmasse. Daher muss bei einem Infekt die Eiweißzufuhr erhöht werden. Zuem benötigt der Körper viel Vitamin B6, um Abwehzellen aufzubauen. (siehe unter Vitamin C und freie Radikale)

(Über-)Dosierung von Vitaminen:
Die Vitamine A (Retinol), D (Calciferol) und K (Phyllochinon) sind fettlöslich, die B-Vitamine, C und E sind wasserlöslich. Jeder Überschuss der wasserlöslichen Vitamine sowie Vitamin E und K wird über den Urin ausgeschieden, so dass eine Überdosierung unmöglich ist.
die fettlöslichen Vitamine A und D werden jedoch unbegrenzt in der Leber gespeichert. Hier müssen die Dosierungen eingehalten werden!

Freie Radikale und Antixidanzien:
- Freie Radikale:
sind aggressive Elektronenteilchen aus Licht und Sauerstoff, die Zellen oxidieren, so dass sie zerplatzen (siehe z.B. ein angeschnittener Apfel wird braun)
Quellen sind UV-Strahlen, Stoffwechselvorgänge, Ionisierende Strahlung, chemische Substanzen (Pestizide, Konservierungsstoffe), Tabakrauch, Abgase, Schwermetalle
- Antioxidanzien:
sind Karotinoide aus Obst und Gemüse
Vitamin C
Vitamin E
Vitamin A
(siehe: wird die Schnittfläche des Apfels mit Vitamin C bestreut, bleibt sie hell!)

Hormone
- 2 Gute:
1a Wachstumshormon Hgh
1b Testosteron
- 2 Schlechte:
2a Insulin
2b Cholesterin
zu 1a Hgh
- 1 Spritze 130 Euro, Antiaging-Kliniken bauen darauf auf, hält aber ein Tag
- bei Kraftgymnastikübungen bis zur Erschöpfung wird es ebenfalls freigesetzt
zu 1b Testosteron
- kann man Spritzen hält 3 Wochen
- ist der Antrieb bei Mann und Frau (Östrogen ist nur ein Randhormon,Reproduktionshormon, das mit auf und abfallenden Mustern erscheint)
- aus Auster direkt zu bilden enthält Zink und Omega 3
- wird auch beim Laufen freigesetzt, allerdings nach einem Marathon bis zur Hälfte wiederum reduziert
- bei Kraftgymnastikübungen mit ausreichend langen Pausen zwischendurch wird es auch freigesetzt
zu 2a Insulin
Insulin ist das Fetteinbauhormon
(Insulin macht alt, Runzeln; zuviel Insulin im Blut =Insulinresistenz; alles was gegessen wird, wird sofort in Fettzellen gegeben)
- neue Forschung FOXO gefunden den Gen-Schalter; schaltet auf Haut, Lunge, Darmschleimhaut Gene für Abwehrproteine; wird aktiviert bei nierigem Insulinlevel!!; das heißt weniger Grippe, wenn weniger künstliche Kohlenhydrate!!
- die Menge von Insulin im Körper verhält sich invers zu der Konzentration im Gehirn; d.h. je mehr Insulin im Körper ausgeschüttet wird aufgrund von zuviel künstlichen Kohlenhydraten, dann ist der Insulinspiegel im Gehirn niedriger, dass heißt schlechter denken!!
zu 2b Kortisol
180 = Managerlevel; 150 typischer Durchschnittwert, gut wäre unter 100; mehr als 250 wirkt katabol (d.h. Abbau, statt anabol Aufbau) eben Eiweißstrukturen im Körper und das Immunsystem ist Reineiweiß 1,5 kg, deshalb werden dann Menschen krank beim Abitur vor Prüfung usw. oder im Urlaub nach Stresssituationen usw.
=Stresshormon, baut Eiweiß ab und führt darüber zu Krankheiten, weil Immunsystem ja Reineiweiß 1,5 kg ist, kann Hirnzellen zerstören;
- kann aber abgebaut werden: aktive Bewegung, Meditation

Homocystein:
- Gefäß- und Nervengift
> 10 Mikromol / l. Blut = Hyperhomocysteinämie führt zu Arteriosklerose, Blutgerinnsel, führt zu Infarkt und Schlaganfall
- wenn Folsäure vorhanden ist, wird H. zu Eiweiß abgebaut in folgender Menge:
400 Mikrogramm Folsäure (B9)
10-40 mg Vitamin B6
5-15 Mikrogramm Vitamin B12

wissenswert:
Folsäure ist seit 1998 in den USA per Gesetz dem Mehl beigemischt
Folsäure + B6 + B12 schützt vor Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer, Demenz, Depression

Schokolade

  • enthält Salsolinol, das die vergleichbare Wirkung wie Anti-Depressiva auf unser Gehirn hat, weil dadurch mehr Dopamin ausgeschüttet wird
  • Theobromin, Tyramin und Koffein komplettieren als weitere Kakaonährstoffe die Positivwirkung
  • bei Stress hilft insbesondere die 70%ige Schokolade, weil durch den enthaltenen Zucker auch das Serotonin produziert werden kann, und dieses sorgt ja dann für bessere Stimmung, mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit
  • durch die enthaltenen Antioxidantien (Flavonoide) stärkt sie das Immunsystem und senkt Entzündungen
  • in wissenaschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass schon die tägliche Zufuhr von 6,3 g (1 Rippchen) nach 18 Wochen zu geringerem Blutdruck führte, was auf den Anstieg des gefäßerweiternden S-Nirtosoglutathion zurückzuführen ist (Taubert et al., siehe Literatur)

 

Sport und Ernährung:

der Fettstoffwechsel muss optimal trainiert werden, um die Kohlenhydratspeicher für Sprint und die besonderen Belastungen zu schonen
Fette dienen während extensiver Belastung (Ausdauertraining im Bereich des aerob-anaeroben Übergangs) in gleicher Weise als Energiequelle wie Kohlenhydrate, beide werden auf aeroben Wege abgebaut
das Fettstoffwechseltraining ist auch aufgrund der begrenzten Aufnahmefähigkeit des Dünndarms an Kohlenhydraten sowie der Speicherdauer von maximal 2 Stunden bei anhaltender Belastung notwendig
um den Fettstoffwechsel also gezielt zu trainieren ist eine Reduktion der Kohlenhydrataufnahme während der extensiven Belastungen notwendig
denn: die Fettverbrennung während der Belastung wird vermindert, wenn
die Kohlenhydrate vor der Belastung zugeführt werden
die KH während der Belastung zugeführt werden oder
die KH in Form von Glykogen im Muskel gespeichert vorliegen
bei kohlenhydratarmer, fett-eiweißbetonter Ernährung wird der Fettstoffwechsel also gezwungenermaßen trainiert, denn von Belastungsbeginn an wird prozentual mehr Fett verbrannt; dies sollte eine Basiskost sein
als weiteren Vorteil stehen dem Organismus aufgrund von Anpassungsprozessen die Fette unter Belastung schneller zur Verfügung, da sich die intrazellulären Fettspeicher verdoppeln und damit schneller verfügbar sind, als aus den Fettspeichern unter der Haut
(Begriffe: aerobe Muskelausdauer: Energiebereitstellung aus Kohlenhydraten oder Fetten unter Verwendung von Sauerstoff; extensives Training: Training der Ausdauer im Bereich des aerob-anaeroben Übergangs, ausgeführt als Dauermethode oder in Form von extensiven Intervallen; intensives Training: Training mit Schwerpunkt zur anaeroben Energiebereitstellung, z.B. in Form der Intervallmethode; Anaerobe Muskelausdauer: Energiebereitstellung aus Kohlenhydraten ohne Verwendung von Sauerstoff; aerobe Schwelle: Berech, in dem die Belastung dazu führt, dass die Laktatbasis endet und ein erster Anstieg in der Laktatkurve zu verzeichnen ist: individuelle anaerobe Schwelle (IAS): Bereich im Stoffwechsel, bei dem sich die Laktatakkumulation und der Laktatabbau in etwa auf dem selben Niveau befinden=Dauerleistungsgrenze)
Quelle: Sandig, trainingsworld, September 2011

 

Fette und Krebs

  • Fettspeicher im Bauch stellen einen Hauptrisikofaktor für Herz- und Kreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Typ-2-Diabetes und verschiedene Krebsarten dar (Dickdarm, Brust, Eierstöcke, Gebärmutterhals, Prostata)
  • Fett ist wichtig: hochwertige Öle und Fette halten den Blutzuckerspiegel konstant
    nur mit etwas Fett können die fettlöslichen Vitamine A, D, E, und K aufgenommen werden und ihren Schutz entfalten
  • Omega 3: sind essenziell, bremsen die Entstehung von Entzündungsmolekülen (Immunsystem, Krebszellen)
  • Anti-Krebs-Stoff Gamma-Tocotrienol: Teil des Vitamin E, es hemmt Krebszellen, tötet sie ab und macht sie empfindlich für Strahlen- und Chemotherapie (in den handelsüblichen Vitamin E-Kapseln ist in der Regel nur das alpha-Tocopherol enthalten, was zu verstärktem Krebswachstum führen kann)

Pflanzenstoffe und Krebs

  • momentan verfügbare Krebsmedikamente und -therapien wirken nur gegen verbrennende Tumorzellen, nicht aber gegen vergärende Krebszellen, die sich durch die Vergärung vor Radikalen und zelltodauslösenden Therapien schützen
  • Gemüse und Früchte können dies positiv beeinflussen
  • beste Anti-Krebs-Lebensmittel: alle Kohlarten, Tomaten (vor allem gekocht, damit Lycopin seine Wirkstofffülle entfaltet), Zwiebeln, Knoblauch, Beeren, Zitrusfrüchte, Pistazien, Walnüsse, dunkle Schokolade (midnestens 70 % Kakaoanteil), Kurkuma, grüner Tee

Vitamin D und Krebs

  • der Mensch hat sich in der Entwicklungsgeschichte an das Sonnenlicht gewöhnt, fehlt es, stellen sich Mangelerscheinungen ein und das Krankheitsrisiko steigt
  • Vitamin D stärkt das Immunsystem, schützt die Nervenzellen des Gehirns und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Schwangerschaftskomplikationen sowie Osteoporose (Knochenschwund) vor
  • Vitamin D (Sonnenhormon) beugt nach Studienlage Brust- und Darmkrebs vor (vermutlich auch anderen Krebsarten), und beugt Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs vor
  • durch regelmäßiges Sonnenlicht wird die Vitamin-D-Produktion angeregt (drei- bis viermal pro Woche zirka 30 Minuten ohne Sonnenschutz Gesicht und Arme)
    über die Ernährung bieten Hering und Lachs viel Vitamin D neben den wertvollen Omega-3-Fettsäuren

Bewegung und Krebs

Bewegungsmangel erhöht das Krebsrisiko (das hat etwas damit zu tun, dass die Muskelarbeit über Interleucin 6 das Immunsystem programmiert): Immunsystem geschwächt, Zucker- und Hormonstoffwechsel im Ungleichgewicht, Gewichtsanstieg, Entstehung chronischer Entzündungen, Nachlassen der Genaktivität, Vermehrung freier Radikale
Kräftigung der Bein-und Rückenmuskulatur sowie Verbesserung der Lungenfunktion beugen Lungenentzündung und Muskelabbau vor
der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus wird wieder hergestellt, die körperliche Erschöpfung reduziert
Sport regt den Appetit an und bewahrt vor körperlicher Auszehrung
Infektionsrisiko und die allgemeine Liegedauer werden verringert
Selbstvertrauen steigt, eigene Stärken können wieder bewusst werden
Lebensqualität, Lebensfreude und Lebenszufriedenheit werden gesteigert
5mal pro Woche mindestens 30 bis 60 Minuten
Sport senkt den Insulinspiegel, weil das Hormon direkt im arbeitenden Muskel abgebaut wird, wodurch einer Insulinresistenz vorgebeugt wird
die Aktivität der natürlichen Killerzellen nimmt zu, das Immunsystem wird gestärkt, um gegen Krebszellen vorzugehen
Bewegung in der Natur führt auch dazu, wieder mit allen Sinnen zu erleben; wirdkt befreiend und erlösend

Seelische Balance und Krebs

eigene Bedürfnisse wahrnehmen, was brauche ich jetzt, was tut mir gut, bei wem erfahre ich Unterstützung
sich in den Mittelpunkt stellen, sich gut um sich kümmern, aktive Selbstfürsorge betreiben
Partner mit in die Therapie einbeziehen; Selbsthilfegruppen als Kraftspender nutzen
Psychotherapie kann klären, wohltuend sein und aufbauend wirken sowie ein Ort sein, wo Traurigkeit und Niedergeschlagenheit gelassen werden können
kleine Auszeiten helfen,den Blick immer wieder auf sich selbst, die eigenen Bedürfnisse zu richten z.B. durch Achtsamkeitsübungen (alle 90 Minuten eine 10 minütige Auszeit)
Urlaubszeit als Aktivurlaub gestalten führt zum besten Erholungswert

Schlaf und Krebs

abends viel Eiweiß essen: Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Eier, Milch und Milchprodukte sowie Fisch und Fleisch (v.a. Hühnchen- oder Putenfleisch); dies führt zur Ausschüttung vom Wachstumshormon unter Nacht für die körpereigenen Reparaturprozesse an
Verzicht auf Zucker und stärkehaltige Beilagen (Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Mais), weil sie die Melatoninausschüttung verhindern und so den erholsamen Schlaf mindern
zwei bis drei Stunden vor demSchlaf nichts mehr essen
regelmäßiger Sport unter Tag führt zu ausreichend hohem Schlafdruck; zwischen dem letzten Sport und dem Zubettgehen sollte mindestens 1 Stunde liegen
eigenen Chronotyp (Frühaufsteher: vor dem Frühstück oder Nachtmensch: am späten Nachmittag) ermitteln, für den idealen Zeitpunkt zum Sporttreiben
Schlafen Sie zwischen sechs und acht Stunden am Tag
vor dem Schlafen negative Gedanken, Sorgen ziehen lassen oder aufschreiben oder auf einem speziell dafür ausgewählten Stuhl ("Grübelstuhl") zu Ende denken
wenn der Schlaf nicht kommt, dann ist es besser auszustehen und zum Beispiel ein Puzzle mit 1000 Teilen legen anstatt gegen das Nicht-Einschlafen anzukämpfen
10 Minuten Meditation wirken so gut wie eine REM-Phase (Traumphase)
mit einem Entspannungstraining (z.B. nach Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training nach Schultz) gelingt das Einschlafen noch natürlicher, gleiten sie einfach in den Schlaf über

Nahrungsmitteln, die vor Krebs schützen

Gemüse: ideal wäre täglich 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, eine Portion Kohl (z.B. Rosenkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl); aber denken Sie daran keine oder nur sparsam stärkehaltige Gemüse zu essen (Kartoffeln, rote Bete, Kürbis, gekochte Karotten), da nicht nur der Blutzuckerspiegel rasch in die Höhe schießt, sondern auch der Wachstumsfaktor IGF freigesetzt wird, der Entzündungen auslöst und somit die Entstehung von Krebs fördert
Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen, Linsen und Tofu enthalten viel Eisen und beugen mit ihren Biostoffen Krebs vor; weiße Bohnen und Zuckermais sollten gemieden werden, weil durch sie wieder viel Insulin ausgeschüttet wird; Frauen mit hormonbedingtem Brustkrebs sollten wenig Soja essen
Obst: Beeren, Zitrusfrüchte, saure Äpfel, Kirschen; auch sie führen die defekten Zellen in die Selbstmord und verhindern, dass sich der Tumor neue Blutgefäße baut, die ihn versorgen sollen; Dosenfrüchte, süße Früchte wie Bananen, Melonen, Trauben, Rosinen, Trockenfrüchte nur in kleinen Portionen essen, weil sie wieder den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben; die Kohlenhydrate aller Früchte zählen, überschreiten Sie nicht das Tagesmaximum von 40 g
Nüsse und Samen: am besten täglich 30 g Nüsse essen auch Leinsamen, Sesamsamen und Sonnenblumenkerne sind wirksam; Vorsicht: gesalzene und geröstete Erdnüsse, Nüsse in Milchschokolade oder in Studentenfutter sollten aufgrund des Effekte, dass durch sie viel Insulin ausgeschüttet wird nicht gegessen werden
Öle und Fette: Omega-3-Fettsäuren hemmen Entzündungen im Körper und damit das Krebszellwachstum, z.B. Albaöl, deutsches Rapsöl, Lein-, Walnuss-, Hanf-, Argan- und Traubenkernöl, Olivenöl, Palmöl in Verbindung mit Rapsöl (enthält die entscheidenden Tocotrienole des Vitamins E, die Krebszellwachstum verhindern und Krebszellen für eine Wirkung der Behandlung mit Strahlen- oder Chemotherapie überhaupt erst in die Lage versetzen, weil sie den Vergärungsstoffwechsel der Krebszelle unterbrechen); Vorsicht: Omega-6-Fettsäuren fördern Entzündungen und damit auch den Krebs, daher kein Weizenkeim-, Sonnenblumen-, Soja- und Maisöl verwenden
Fisch, Fleisch, Eier: Wild und Geflügel, Fisch und Krustentiere; Rind, Schwein und Lamm, falls Sie nicht drauf verzichten möchten sollten aus Bio-Haltung stammen (nicht mehr als 200 g pro Woche!), mindestens 2 mal pro Woche Seefisch (z.B. Makrele, Sardinen, Lachs); Eier können sie 4-5 Stück pro Tag essen;
Süßungsmittel: Agavendicksaft, Ahornsirup, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Honig sind gute Alternativen; die indianische Stevia-Pflanze süßt ohne den Insulinspiegel zu beeinflussen; ebenso Succralose (enthält 0 Kohlenhydrate; wird vom Körper nicht als Kohlenhydrat erkannt, wird direkt im oberen Dünndarmabschnitt "ausgeschieden" und Gerät nicht in den Nährstoffkreislauf; Vorsicht: meiden Sie Haushaltszucker, Fruktosesirup, Glukosesirup, Maltodextrin, Maltose, Melassesirup, Milchzucker, Traubenzucker
Milch und Milchprodukte: Milch, Käse, Quark ohne Zuckerzusatz liefern Eiweiß für das Immunsystem (besteht aus 1,5 kg Reineiweiß); am besten eignet sich Magerquark, Hüttenkäse und Dickmilch, Joghurt; versuchen Sie Bio-Produkte zu essen; die konventionellen Produkte enthalten aufgrund der Fütterung zu viele Omega-6-Fettsäuren
Brot, Reis, Kartoffeln & Co.: verzichten Sie darauf; wenn Sie Brot essen möchten, dann stellen Sie selbst welches her aus Mandelmehl oder bestellen Sie sich eine Backmischung aus dem Internet; mindestens die Hälfte im Brot ist Zucker (d.h. Stärke, die dann in Zucker umgewandelt wird); testen Sie doch mal und lassen Sie einen bisschen Mehl auf der Zunge zergehen, nach einer kleinen Weile wird es süß; am ungünstigsten sind Weißmehle, Reis (bis 86 % Kohlenhydrate!), Mais oder Kartoffeln; auch zu meiden sind Cornflakes, Baquette, Toast, Kekse, Salzstangen, (Fertig-)Kuchen, Mischbrot, Nudeln, Reiskräcker, Reisnudeln, Risotto, Schnellkochreis, Kartoffeln, Gnocchi, Kartoffelpüree, Pommes frites, Chipse
Getränke: Mineralwasser, Leitungswasser und 3 Tassen grüner Tee täglich (mindestens 10 Minuten ziehen lassen, damit die Anti-Krebswirksamen Bitterstoffe aktiv werden) schützen vor Krebs; Vorsicht: kein Alkohol (insbesondere keinen Schnaps), keinen Fruchtnektar oder Fruchtsaftgetränke (außer Direktsaft), keine Limonaden, keine Colagetränke, keinen Karottensaft, keinen Multivitaminsaft, keine Sojamilch gezuckert, keine Trinkschokolade
Sonstiges: Kräuter, Gewürze und Pilze enthalten natürliche Chemotherapeutika; Curry, Kurkuma, Chili (außer bei Darmkrebsrisiko); Vorsicht: Fertigprodukte aller Art, Desserts, Fertigsaucen und -suppen

Die Kraft der Gewürze

da die scharfen Gewürze auch in der ayurvedischen gesundheitsbewussten Küche eine große Rolle spielen ("inneres Verdauungsfeuer" für mehr Gesundheit und Wohlbefinden) ist es sinnvoll dies auch bei der Ernährung zu beachten; überdies verstärken sie den sogenannten Thermogenese-Effekt
Chili: das enthaltene Capsaicin beschleunigt zum Beispiel den Stoffwechsel und damit auch den Fettabbau; Durchblutung der Magen- und Darmschleimhaut wird verbessert und fördert damit die Aufnahme von Nährstoffen
Kurkuma: beugt Thrombosen vor; seine gerinnungshemmende Wirkung ist mit der des Aspirin gleichzusetzen; wirkt Krebs vor
Ingwer: stoffwechselfördernd, stärkt das Immunsystem,
Knoblauch: beugt Thrombosen und Krebs vor; starke entzündungshemmende Wirkung; dadurch auch Vorbeugung von Erkältungen
Fenchel: schlaf- und verdauungsfördernd

Nüsse

Nüsse beinhalten eine Vielzahl von Vitaminen und Nährstoffen, weshalb sie auf keinem Speiseplan fehlen sollten; zudem füllen sie den Bauch (so dass bei der nächsten Mahlzeit weniger gegessen wird) und ihre Kohlenhydrate werden nur langsam aufgenommen, sie verringern damit große Blutdruckschwankungen, die wiederum einem schnellen Hunger vorbeugen

Positive Selbstbeeinflussung: Wunsch zur Gewichtsreduktion

Basis: Beginnen Sie immer mit einer Basisachtsamkeitsübung, bei der Sie im inneren langsam Ihren Körper durchgehen. Beginnend beim rechten Arm, linken Arm, Kopf und Gesicht, Augen, Stirn, Schultern, Rücken, Bauch, rechtes Bein, rechter Fuß, linkes Bein, linker Fuß und dann wieder zurück.
Schritt 1: Stellen Sie sich bestimmte Szenarien vor und versetzen Sie sich ganz in diese Situation hinein nachdem Sie mit der oben beschriebenen Basisübung eingeleitet haben. Z.B. "Ich stellen mir vor , wie ich schlank aussehe, auf der Waage stehe und mein Wunschgewicht ablese. Ich spüre die freudige Stimmung in mir, fühle mich lebendig und frei...Ich mache mir gar keine Sorgen wegen des Abnehmens. Keine Ängste und Sorgen mehr wie früher. Ich bin auf dem richtigen Weg, in das Helle, das Gute, zu einem gesünderen und zufriedenerem Selbst. Das Selbstvertrauen steigt in mir und ich spüre es . Ich fühle, dass ich die Steigerung meines Selbstvertrauens ganz in meiner Hand halte. Ich habe die Kontrolle über mein Leben. Ich habe mehr und mehr Vertrauen in mich, weil ich mein erwünschtes Gewicht und ein zufriedeneres Leben aufbaue. Ich werde ab nun sorgsam, liebevoll und respektvoll mit meinem Körper umgehen. Je mehr ich so achtsam und liebevoll mit mir umgehe, umso mehr wächst mein Selbstvertrauen..." Abschluss: Arme fest (räkeln, recken, strecken), Atem tief (tief ein- und ausatmen), Augen auf (Augen öffnen); neue Bewertungen: Ich liebe meinen Körper so, wie er ist; ich sehe gut aus; ich fühle mich wohl in meiner Kleidung; ich kann mein Leben so gestalten, wie ich möchte; ich fühle mich schlank, gesund und schön.
Schritt 2: Unterschied von Hunger und Appetit wieder bewusstmachen und das Essen auf ein ausreichendes Maß regulieren. Folgende Vorstellungsübung kann helfen, direkt nachdem Sie mit der oben beschriebenen Basisübung eingeleitet haben, z.B.: "Wenn ein plötzliches Hungergefühl auftritt, rede ich mir gut zu und weiss, das es in ein paar Minuten vergangen sein wird. So ein kleiner Anfall ist zeitlich begrenzt und in ein paar Minuten wieder vorbei. Das Verlangen geht ziemlich schnell vorbei. Wenn das nächste Mal die Lust auf Essen kommt, höre ich auf meine gütige innere Stimme, die mir sagt: es geht in wenigen Minuten vorbei, ich warte etwas ab. Und wenn die Stimme wieder kommt sage ich mir, ich kann warten, ich kann auch später essen. Das Verlangen wird vergehen. Ich dem Verlangen widerstehen. Ich werde stattdessen etwas anderes machen. Zum Beispiel werden ich ein Rätsel lösen, spazieren gehen, Fahrrad fahren, um das Haus laufen, joggen, ein Puzzle legen, eine Bastelarbeit beginnen, musizieren...Ich werde etwas anderes machen und überrascht sein, dass das Verlangen auf einmal weg ist. Das ist ein schönes Erlebnis, zu merken, dass die Hungeranfälle schnell vorübergehen und dass ich aufhören kann, auf sie zu reagieren. Nach ein paar Minuten bemerke ich, dass ich ganz frei von Verlangen nach Essen bin, der Heißhunger ist von selbst verklungen..." Abschluss: Arme fest (räkeln, recken, strecken), Atem tief (tief ein- und ausatmen), Augen auf (Augen öffnen); neue Bewertungen:Ich kann Nein sagen; ich lerne aus meinen Fehlern, ich weiß, dass eine Heißhungerattacke vorübergeht; ich kann mich mit Vorstellungsübungen selbst von Essgelüsten befreien; ich werde mein Wohlfühlgewicht erreichen.
Schritt 3: langsamer und bewusster essen, sich auch mit kleinen Portionen satt und zufrieden fühlen. Probieren Sie eine neue Vorstellungsübung nachdem Sie mit der oben beschriebenen Basisübung eingeleitet haben. Z. B.: "Ich eiß, dass ich mein Esen nur richtig genießen kann, wenn ich auch richtig hungrig bin. Wenn der Hunger nur ganz gering ist und ich fange an zu essen, dann wird er schon nach dem ersten Bissen gestillt. Das Essen macht danach keinen Spaß und keinen Sinn mehr, denn ich bin ja satt. Ich weiß jetzt: Hunger ist nur schlecht, wenn ich zu verhungern drohe, weil ich tagelang nichts zu Essen auftreiben konnte. Ansonsten dient mein Hunger dazu, mich am Essen zu erfreuen. Wenn ich hungrig bin, obwohl noch gar keine Essenszeit ist, dann sage ich mir: Mein Körper verbraucht nun etwas von meinem überschüssigen Fett, dass ich verlieren will. Das ist etwas unangenehm, aber ich werde es aushalten, ich kann es leben. Da nun wirklich noch keine Zeit zum Essen ist, wird mir mein Hungergefühl dabei helfe, das Essen nachher umso mehr zu genießen. Ab heute bin ich immer wenn mein Hungergefühl kommt auch zufrieden. Denn ich weiß, dass ich mich immer mehr meinem Ziel annähere. Nämlich Fett zu verbrennen und mein Essen mehr zu genießen und insgesamt mehr Lebensfreude und Zufriedenheit zu erleben. Und ich bin mit einer kleinen Portion völlig zufrieden und erfreue mich daran. Und immer wenn ich nun Hunger spüre, weiß ich, ob es echter Hunger ist und ob mein Körper wirklich Nahrung braucht. Wenn mein Hunger nicht echt ist und noch keine Essenzeit ist, warte ich ab. Und wenn mein Körper etwas braucht, dann esse ich mit genuss etwas, was mit wirklich gut tut..." Abschluss: Arme fest (räkeln, recken, strecken), Atem tief (tief ein- und ausatmen), Augen auf (Augen öffnen); neue Bewertungen: ich esse nur, wenn ich hungrig bin, ich stelle mich auf kleine Portionen ein, die ich bewusst genieße, ich kaue, rieche, schlucke mein Essen sehr bewusst; es fällt mir leicht, gesunde Essgewohnheiten zu entwickeln, ich spüre, wenn ich satt bin.

(nach C. Stock aus dem Buch: "Abnehmen mit Selbsthypnose")



Säure-Base-Gleichgewicht beibehalten

Übersäuerung führt zur Veränderung des PH-Wertes, nur ein Wert von 7 ist neutral, darunter sind Säuren, darüber Basen. Bei fehlenden Basen wird der Säureüberschuss in Bindegewebe und gelenknahe Gewebe eingebaut und basebildende Mineralien (z.B. Kalcium) werden der eigenen Substanz (z. B. Knochen und Zähnen) entzogen. Folgen sind: Schädigung der übersäuerten Gewebe und Entmineralisierung. Dies führt zu Gicht, Rheuma, Steinbildung in Niere und Blase, Cellulite, Bandscheibenschäden, Gefäßveränderungen, Knochenentmineralisierung oder Karies)
Säuren entstehen neben Nahrungsmitteln auch durch Stress, Ärger und ähnliche Belastungen, wohingegen die gelassene Lebensführung, das Leben von Achtsamkeit und die regelmäßige Anwendung von Entspannungstechniken (z. B. Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training) zur Basenbildung führt.

ohne Bedenken essen
(basisch)
selten essen (neutral) verzichten oder nur
sehr selten essen (sauer)
Gemüse (geordnet nach dem Gehalt
an Basen von oben nach
unten z.B. Weizengras,
Gurke, Endivie,
Knoblauch, Sauerampfer,
Schnittlauch, Lauch)
Früchte (geordnet nach
Basegehalt von oben nach unten
unreife Banane, Sauerkirsche,
Kokosnuss; geordnet
nach Säuregehalt von oben
nach unten z.B. Ananas,
Süßwasserfisch, Mandarine,
reife Banane, Birne,
Pfirsich, Aprikose u.v.a.)
Rind-, Kalb-und
Schweinefleisch, Kaninchen
Sojaprodukte, Algen Süßwasserfisch Gänsefleisch
Rosinen Puten- und Hühnerfleisch Gemüse- und Fleischkonserven
kaltgepresste Öle und Fette Eiweiß gehärtete Fette
frische Obst-und Gemüsesäfte Milch und Milchprodukte Zucker, Süßwaren, Schokolade
Kräutertee Hüttenkäse Weißmehlprodukte (Weißbrot,
Brötchen, Kuchen)
Basenpulver Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse  





Weisheiten

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