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Fitnessgeräte

Fitnessgeräte

Zur Untertsützung des Kraftaufbaus, aber auch für die Durchführung des Alternativtrainings sind Fitnessgeräte überaus hilfreich. Hier soll eine kurze Zusammenstellung von möglichen Trainingsgeräten gegeben werden.

 

1. Vibrationstrainer


Mit einer Vibrationsplatte kann auf einfache Art und Weise der Muskelaufbau und Aufrechterhaltung unterstützt werden. Die Entwicklung dieses Gerätes stützt sich auf langjährige gründliche wissenschaftliche Forschungen. Das Vibrationstraining wurde im Rahmen des Weltraumprogramms der ehemaligen Sowjetunion erfunden. In den 70er jahren schon haben sowjetische Forscher herausgefunden, dass Astronauten aufgrund der über einen längeren Zeitraum fehlenden Schwerkraft im Weltall einen erheblichen Verlust an Knochendichte und Muskelgewebe erfuhren. Mithilfe dieser Vibrationsplatte konnte dieser Prozess nicht nur gestoppt werden, sondern auch umgekehrt werden. Druch diese Ganzkörpervibrationstechnologie konnten die sowjetischen Astronauten einen beispiellosen Rekord von mehr als 420 Tagen im Weltraum aufstellen. Astronauten der NASA, die auf herkömmlichen Fitnessgeräten trainierten, waren gezwungen, aufgrund des Verlustes an Knochendichte und Muskelgewebe nach 120 Tagen zurückzukehren. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde die Vibrationstrainingstechnologie auch von anderen Ländern entdeckt. Heute hat sich die NASA die Ganzkörper-Vibrationstechnologie zu Nutze gemacht – und das mit großem Erfolg.

Diekt mit dem Laufen verglichen, könnten rein rechnerisch 10 km Laufen durch ein 3minütiges Training auf der Vibrationsplatte absolviert werden. In beiden Fällen zucken die Muskeln 5400 Mal. Natürlich ist das nur ein theoretischer Vergleich, weil durch das Laufen auch eine Reihe anderer Körperprozesse ausgelöst werden und eher in einem gleichmäßigen und kontinuierlichen Prozess der Muskelaufbau vonstatten geht. Diese kleine Gegenüberstellung soll aber eben auch zeigen, dass mit der regelmäßigen Anwendung der Vibrationsplatte eine gute Untertsützung für Muskelaufbau und -erhalt geleistet werden kann.

Für die Durchführung werden verschiedene einfache Übungen empfohlen, wobei bei den Standübungen die Knie leicht gebeugt werden sollten, um die Schwingungen zu kompensieren und die ungebremste Weitergabe an den Kopfbereich zu verhindern. Die Übungshäufigkeit sollte anfangs 1-2 Mal pro Woche 10 Minuten, später bis zu 3 Mal pro Woche 10-15 Minuten betragen.

Die Wirkung der einzelnen Frequenzen kann wie folgt grob zusammengefasst werden:

 

Frequenzen Wirkung
ca. 4-8 Hertz Ausschüttung von neuronalen Wachstumsfaktoren, bessere Körperwahrnehmung, Verminderung von Muskelzittern und Muskelstarre
ca. 5-12 Hertz Mobilisation der Muskulatur
ca. 12-20 Hertz Muskeldehnung und -entspannung, Koordinationstraining
ab 20 Hertz Muskelkräftigung, Verbesserung vin Durchblutung und Balance, Schmerzreduktion, mehr Beweglichkeit, erhöhte Knochenmineralisierung

 

In Studien konnten positive Auswirkungen auf die Knochendichte nachgewiesen werden:

 

 

2. Ellipsentrainer


Der Ellipsen- oder Crosstrainer bietet eine gute Möglichkeit die Kondition zu erhalten und zugleich ermöglicht er ein Alternativtraining zum Laufen oder Radfahren. Ein Vorteil des Ellipsentrainers ist mit Sicherheit, dass der Köper automatisch in aufrechte und ergonomische Position geführt werden muss und dies allein stellt schon einen sehr guten Ausgleich zum Arbeitsalltag mit häufigem Sitzen vor Comupterbildschirmen oder gebeugtne Haltungen als Friseur oder Arzt am OP-Tisch dar. Mehr noch führt ein regelmäßiges Training zu einer besseren Durchblutung der Organe und auch einer höheren Lungenkapazität. Der große Vorteil des Ellipsentrainers ist die Ermöglichung eines gelenkschonenden Training, wodurch er unmittelbar für das Alternativtraining in den Regenerationswochen von Läufern oder Radfahrern ebenso infrage kommt, wie als alleiniges Trainingsgerät.

 

3. Ergometer


Das Ergometer hat nun einmal den Vorteil gegenüber dem Fahrrad, dass es wetterunabhängig zu nutzen ist. Hinzu kommen aber auch die Variationsmöglichkeiten in den Einstellungen der Wattzahl, die ein individuell angepasstes Trainingsprogramm möglich machen. Ob als Aufwärmübung vor der Kraftgymnastik, z. B. 20-30 Minuten, oder als alleinige Trainingsform angewandt kann das Ergometer schnell ein fester Bestandteil eines Trainingsplanes werden.

 

4. Laufband


Das Laufband brilliert ebenso wie das Ergometer mit seiner Wetterunabhängigkeit. Zusätzlich stellt es für Bergtrainings die Funktion zur Verfügung, die Anstiege in Prozent zu variieren. Diese Möglichkeit ist besonders für jene Läufer interessant, wo Mutter Natur keinen Hügel in der Nähe des Wohnortes plaziert hat. Ansonsten ergeben sich ebenso wie beim Ergometer durch vorprogrammierte Trainingsabschnitte breite Variationsmöglichkeiten und auch einmal Abwechslungen zum sonstigen Training. Steigen Sie deshalb ab und zu auch einmal auf ein Laufband!



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