© 2003-2017 Dr. Sirko Kupper - 22.11.2017 - www.drkupper.de

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Die Ernährungspyramide nach Dr. Kupper



Die vorangestellte Ernährungspyramide ist das Ergebnis folgender Überlegungen: Die neue Ernährungspyramide ist bahnbrechend und bezieht die ausgewogene Geisteshaltung über gelebte Achtsamkeit und Lebenshaltung durch körperliche Aktivität mit ein. Es damit ein Gesamtpaket der achtsamen und selbstfürsorglichen Lebensweise vorgestellt, dass zu mehr Lebensfreude, Lebensenergie und verfügbarer Aktivität führt. Nachdem die Harvard-Universität 1992 die Ergebnis ihrer Längsschnittstudie Studie über 14 Jahre hinweg vorstellte, ist es notwendig eine Neuformulierung der Ernährungsempfehlung vorzunehmen. 167000 werden fortlaufend im Hinblick auf Einkauf-, Essverhalten und körperliche Aktivität hin untersucht. In Deutschland empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) heute noch als Standard eine Ernährung mit 60 Prozent Kohlenhydraten, 30 Prozent Fetten und 10 Prozent Eiweiß. Dies führt zur Verstärkung und Aufrechterhaltung des Prozentsatzes an übergewichtigen Menschen in Deutschland von zirka 60 Prozent. Die Folgeerkrankungen im Herz-Kreislaufsystem sind gravierend und schwerwiegend, so dass es hier verantwortlich ist die aktuellen und gut belegten Untersuchungsergebnisse zu Rate zu ziehen. Nicht umsonst hat er damalige Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, Prof. r. Pudel, schon 2009 verlautbaren lassen: "Die Ernährungsberatung der letzten 50 Jahre hat in Deutschland versagt." Und die Zahlen der Diabeteskranken (Typ II) und Übergewichtigen geben ihm mehr als Recht. Eine ausgewogene Ernährung, die sich an den Ergebnissen der Harvard-Universität orientiert, sollte also die Basis der Ernährung vollständig neu zugrundelegen. Wenn die DGE sagt, 60 % der Ernährung sollen aus Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot bestehen (also Kohlenhydraten), schrumpft die Menge in der neuen Ernährungspyramide auf 30-40 % zusammen. Die Fette können einen Prozentsatz von bis zu 20 ausmachen und Eiweiße etwa 35-40 %. Damit entspricht diese Nahrungszusammensetzung auch wieder mehr dem, was unsere Vorfahren schon aßen. Die Forschungen belegen eine Nahrungszusammensetzung von 45 % Kohlenhydraten, 30 % Eiweiß und 25 % Fett. Diese Erfahrungen haben sich genetisches Material in unseren Zellkernen niedergeschlagen und bestimmen die Art und Weise, wie unser Körper die Nahrung verstoffwechselt heute noch. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir 99,5 % unseres Dasein als Jäger und Sammler gelebt haben, so sind die Forschungsergebnisse besser nachvollziehbar. Damit sich das genetische Material verändert braucht es etwa eine Zeitspanne von 100000 Jahren. Da der neolithische Revolution mit Ackerbau und Viehzucht erst vor 8000, maximal 10000 Jahren Einzug erhielt, ist es nicht verwunderlich, dass wir nicht das passende genetische Material haben können, um die "neue" Nahrungszusammensetzung zu verwerten. Es dauert also zirka nur noch 90000 Jahre bis diese Anpassung komplett vollzogen ist. Woran wir das merken können? Achten Sie zum Beispiel einmal an die Mittagsmüdigkeit. Die Studien konnten zeigen, dass durch die Aufnahme von Kohlenhydraten die Entzündungsfaktoren im Organismus, insbesondere im Darm ansteigen. Der Körper wehrt sich und schüttet vermehrt Interleukin 4 und 2 aus, ebenso steigt der Tumornekrosefaktor auf bis zu 5370 (normal= 135-2100) an. Sie können sich leicht einem Test unterziehen. Esse Sie einmal jene Nahrung für die unser Körper genetisch programmiert wurde, z. B. Mittags nur Salat oder Obst, dann werden sie allein an der ausbleibenden Mittagsmüdigkeit merken, dass etwas anders ist. Im Labor können wir das spielend leicht bestätigen, denn die Entzündungswerte sind im Normbereich.





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